Naturheilpraxis Richter

        Alb Balance

Quelle: Alb Balance

Chakrenarbeit

                                      Was sind Chakren?

Die Sieben Energiezentren auf feinstofflicher Ebene, die Krafträder des Lebens. Im Sanskrit bedeutet Chakra Rad oder Scheibe. Chakren oder Chakras sind Energiewirbel welche den Körper durchdringen und miteinander verbunden sind. Jedes Chakra hat seine "eigene" Verbindung zum Universum.

Die Chakren 2 – 6 treten an Körpervorderseite und Rückseite aus, das 1. Chakra tritt von unten in den Körper ein und das 7. Chakra von oben. Die Chakren haben unterschiedliche Polaritäten und Schwingungen sie sind je nach Aktivität verschieden groß und weit geöffnet. Wenn man Chakren erfühlt sind sie tatsächlich eher wie ein Rad wahrnehmbar.

Die Schwingungen nehmen wir gerne als Farben wahr, welche man wieder in den dem jeweiligen Chakra zugeordneten Organe und Körperregionen zuordnen kann.  In der indischen Mythologie verglich man die Chakren gerne mit Lotusblättern, die je nach Chakra verschiedene Blütenblätter hatten. Wie eine Blüte je nach ihrem Reifestand, so kann man auch hier sehen oder spüren, auf welcher Entwicklungsstufe man sich befindet.  Die Chakren wiederum wirken auf weitere Energiebahnen im Körper, den sogenannten Meridianen und ihre Funktionskreise.

In der traditionellen chinesischen/ fernöstlichen Medizin hat es sich durchgesetzt über die Meridiane zu behandeln und die darauf befindlichen Punkte, was in der Regel mit Akupunktur gemacht wird, z.B. über die „Antiken Punkte“ oder die „Elementpunkte“.

Über die Chakren ist es möglich diese Meridiane direkt anzusprechen und den Energiefluss zu regulieren und somit unser System wieder in Einklang zu bringen. Es sind die Chakren durch die wir unseren Körper in Einklang und Balance halten und unseren Körper mit kosmischer Energie versorgen und sie auch wieder an den Kosmos abgeben. Störungen in diesem Energiefluss nennen wir Blockaden, die Störung und die Ursache dieser Blockaden haben die unterschiedlichsten Gründe und auch Auswirkungen. Aber sie werden nur durch uns gebildet, niemals durch kosmische Einflüsse. Wenn wir uns jeden Tag negativen Gedanken Aussetzen oder zuviel in unserer Vergangenheit grübeln, können wir schon eine Blockade verursachen. Mit manchen Blockaden kommen wir schon auf die Welt, es gibt Menschen die der Ansicht sind, dass wir nur auf diese Welt gekommen sind um unsere alten Blockaden, unser "Karma" aufzulösen.  

Chakren im Alltag: 

 

Im Gegensatz zu den fernöstlichen Kulturen, wo die Chakren als Selbstverständlichkeit angesehen werden, redet man hier in unserem westlichen Kulturkreis eher weniger darüber, es sei denn man beschäftigt sich mit z.B. Yoga.

Aber dennoch haben wir hier in der westlichen Welt ebenfalls einen engen Bezug zu Chakren. Bereits die keltischen Druiden behandelten über diese sie nannten sie "Rosen" oder Gauen". Denken Sie bitte an Redensarten wie: "Höre auf Deinen Bauch" oder "ich habe Schmetterlinge im Bauch", hier reden wir letztlich vom Sakralchakra, welches uns u.a. auch die Fähigkeit zu entscheiden gibt. " Aus dem Bauch raus entscheiden"!  Oder: "Höre darauf, was Dein Herz Dir sagt", hier reden wir vom Herzchakra, welches uns sagt, welche Dinge richtig oder falsch sind.  Heute wissen wir, dass viele Rückenprobleme emotionale Ursachen haben können und viele Praktiken orientieren sich an der Wirbelsäule. Zum Beispiel die Dorn-Methode, das Schröpfen uvm. Wenn wir und die Wirbelsäule einmal ansehen finden wir zum einen die austretenden Rückenmarksnerven und die Dermatome, aber auch den Blasenmeridian, das Lenkergefäß und eben 5 Chakren mit Ihren auf- bzw. absteigenden Energiebahnen.

Aus diesem Grund ist es auch bei uns in Europa, wie überall auf der Welt wichtig, mit den Chakren zu arbeiten, also "mit sich und dem Universum im Reinen sein"!  

Arbeiten mit den Chakren: 

 

Das Ziel sollte sein, dass sich alle Chakren in Einklang befinden, aufeinander abgestimmt sind und ihre Verbindungen, die Nadi,miteinander harmonisieren.  Dies kann man zum Beispiel über einen Chakrenausgleich erreichen oder durch das „reinigen“ der Energiezentren, was auch in der Meditation sehr gut machbar ist. Denn die Kraft der Gedanken eröffnet uns so manches ungeahntes Potential.  Affirmationen und Mantras sind hierbei ebenfalls gute Helfer. Mit energetischen Praktiken wie Reiki, kann man diesen harmonischen Energiefluss verstärken oder wieder herstellen.

Die sieben Hauptchakren stehen je nach Chakra, für unsere Grundbedürfnisse, für unsere Fähigkeit zu Entscheiden und zu Unterscheiden, für unser Gewissen. Sie stehen für unsere körperliche, geistige und seelische Entwicklung. Unsere Fähigkeit zu lieben, steht ebenfalls dafür. Hass beruht übrigens auf eine Störung des Energieflusses. Sie stehen natürlich auch für unsere spirituelle Entwicklung, bis hin zu Hellsichtigkeit und weiteren Fähigkeiten.

Heute weiß man, dass die Druiden und die Inkas ein sehr großes Wissen über diese Energiezentren und über Meridiane hatten und peruanische Heiler heute noch damit arbeiten.

Neben den 7 weiter unten näher beschriebenen Chakren, kannten sie noch zwei weitere:  Das 8. Chakra um mit den Göttern und dem Universum in Verbindung zu sein.  Das 9. Chakra, der Hort der Götter.  Die Chakren 1. - 5. nannten sie "Erdchakren" die Chakren 6. - 9. nannten sie "Himmels-Chakren.  

Nachfolgend sind die sieben Hauptchakren grob erläutert: 

 

                                          Wurzelchakra:

Sitz: Basis der Wirbelsäule, nach unten geöffnet. 

Farbe: Rot  Name im Sanskrit: „Muladhara“ ( Fundament, Wurzel, Basis) 

Ausdruck:  

Ausgeglichen: u.a. Freude, Reinheit, Selbstdisziplin, Hoffnung, Perfektion.  

Unausgeglichen: u.a. Unreinheit, Chaos, Hoffnungslos, Mutlos.  Im Körper: Z.B. Nebennieren, Knochen.   

                                            Sakralchakra:

Sitz: Zwischen Nabel und Basis der Wirbelsäule, nach vorne öffnend.  

Farbe: Orange  Name im Sanskrit: „Svadhisthana“ ( Haus der Seele )  

Ausdruck:  

Ausgeglichen: u.a. Gerechtigkeit, Vergebung ( auch sich Selbst ), Intuition.  

Unausgeglichen: u.a. Ungerechtigkeit, Erbarmungslos, Missachtung.  Im Körper: Z.B. Ausscheidung- u. Fortpflanzungsorgane     


Sonnengeflechtchakra:  

Sitz: Kurz über dem Nabel, nach vorne öffnend.  

Farbe: Gelb  Name im Sanskrit: „Manipura“ ( Stadt der Juwelen )  

Ausdruck: 

Ausgeglichen: u.a. Harmonie, Selbstlosigkeit, Frieden.  

Unausgeglichen: u.a. Egoismus, Wut, Angst, Sorge.  Im Körper: Z.B. Verdauungssystem, Leber, Bauchspeicheldrüse.  

Herzchakra:

 

Sitz: In der Brustmitte, nach vorne öffnend.  Farbe: Rosa, Grün  

Name im Sanskrit: „Anahata“ ( Ungebrochen )  

Ausdruck:  

Ausgeglichen: u.a. Liebe ( auch Selbstliebe ), Mitgefühl, Wertschätzung, Schaffenskraft.  

Unausgeglichen: u.a. Hass, Abneigung, Selbstmitleid.  Im Körper: Z.B. Herz, Blutkreislauf.  

Kehlchakra:

 

Sitz: Kehlkopf, nach vorne öffnend.  Farbe: Blau  

Name im Sanskrit: „Vishudda“ ( Rein )  

Ausdruck:  

Ausgeglichen: u.a. Glaube, Führen, Wille, Schutz.  

Unausgeglichen: u.a. Zweifel, Feigheit, Tratsch, Verurteilung.  Im Körper: Z.B. Schilddrüse, Lunge, Atemwege.  

Das Kehlchakra stellt auch die Verbindung zu den Meridianen her.  

Stirnchakra ( Drittes Auge ):

 

Sitz: Zwischen den Augenbrauen, nach vorne öffnend.  

Farbe: Violett  

Name im Sanskrit: „Ajna“ ( Befehlen )  

Ausdruck:  

Ausgeglichen: u.a. Wahrheit, Vision, Klarheit, Beständigkeit.  

Unausgeglichen: u.a. Falschheit, mangelnde Klarheit, spirituelle Armut.  Im Körper: Z.B. Zirbeldrüse, Hormone, Gehirn.  

Kronenchakra:

 

Sitz: Scheitel, nach oben geöffnet.  Farbe: Gold, Weiß  

Name im Sanskrit: „Sahasrara“ ( Tausendfach )  

Ausdruck:  

Ausgeglichen: u.a. Erleuchtung, Weisheit, Kosmisches Bewusstsein.  

Unausgeglichen: u.a. Eitelkeit, Ignoranz, Engstirnigkeit.  Im Körper: Z.B. Zentrales Nervensystem.