Naturheilpraxis Richter

        Alb Balance


Quelle Naturheilpraxis Alb Balance

Schamanismus 

Woher das Wort „Schamane“ stammt ist nicht ganz geklärt, eine Übersetzung aus dem Mongolischen lautet sinngemäß:" Der im Dunklen sehen kann".

Andere Kulturen kannten dieses Wort natürlich nicht, sie hatten andere Namen für ihre Wissenden wie beispielsweise Heiler, Medizinmänner, Hexen, Zauberer. Gleich welche Namen sie trugen, es handelte sich um „Wissende“ Männer und Frauen. Man nennt sie auch die „alten Weisen“. Menschen die uns anleiten und uns den Weg weisen, Vermittler zwischen den Welten. Menschen die über Grenzen hinaus gehen, Grenzen von denen die meisten Menschen nicht mal ahnen, dass es sie gibt.

Wir dürfen davon ausgehen, dass es bereits bei den Neandertalern "Schamanen" gab, viele Menschen gehen davon aus, dass die ersten „Jetztmenschen“, den Neandertaler als Lehrer hatten und von deren Schamanen lernten. Der "größte" Lehrer des Schamanen ist und bleibt die Natur und die Schöpfung selbst.

Beim Schamanismus geht es um wahres und wahrhaftiges "Wissen". Wissen mit dem man den Augenblick mit der Unendlichkeit verknüpft. 

Der Schamane ist ein "Weber", der mit seinem Gewebten die Welt zusammen hält und Verbindungen schafft.  

Der Schamane kann die "Welt erträumen" und er hat die Fähigkeit sich zu "Erinnern".

Was man oft als alten Aberglauben und Geisteraustreiben ansieht, war und ist in Wahrheit ein an die engsten und ursprüngliche Gesetze der Universums gebundener Vorgang. Diese haben die Schamanen erlernt, als der Mensch so nah an der Natur war, das er Eins mit ihr war.  Als Beispiel sei die traditionelle Chinesische Medizin genannt, die scheinbar oft Wunder vollbringt, wenn man sie den beherrscht und nicht nur Teile von ihr entnimmt, was leider die Regel ist. Diese entstammt dem Schmanismus, ebenso wie die Tibetische Medizin.

Was bei der TCM eigentlich geschah war folgendes: Der Mensch ging aus der Natur in Städte, sogenannte Hochkulturen begann Rationell zu denken, Gesetzmäßigkeiten zu deuten und zu erklären, also zu Formalisieren. Wogegen der Schamane "intuitiv" handelt und dies aber nicht zufällig sondern gerade diese Intuitivität bezieht er aus seiner Verbindung zum Universum. Gesetzmäßigkeiten die wir heute wieder entdecken, wie z.B. das Resonanzgesetz oder das Spiegelgesetz, Ursache und Wirkung, im Großen wie im Kleinen, Innen wie Außen, Reinkarnation, Geistheilen uvm., das sind Dinge die von je her "Basiswissen" des Schamanen sind. Yin und Yang kommt diesem Denken vielleicht am nächsten, weil es eine Aufschlüsselung von "Sehen" ist, die uns zum Wesentlichen führt, aber wie gesagt es ist nur die Basis. Die 5 Elementenlehre der fernöstlichen Kultur beruht letztlich auf dem Schamanismus!  

Die alten Schamanen schrieben ihr Wissen niemals auf, da ihnen Einerseits die Schrift nicht bekannt war und zum sie Anderen keinen Anlass sahen, da es Wissen der Natur war und wir sie nur fragen müssen.  Der letzte große Wissensschatz in Europa starb vermutlich mit den keltischen Druiden, analog in Südamerika mit dem Untergang der Großreiche der Maya, Inka, Azteken, bzw. der fast Ausrottung der Indianer in Nordamerika.

Reste des druidischen Wissens, welches im Vergleich zu heute immer noch als Gigantisch anzusehen sein muss, behielten in Europa, die Kräuterweiber und Wurzelsepp`s, die "Weisen" zumeist Frauen. Deren Schicksal ja hinreichend bekannt ist und da diese "einfachen" Leute meist nichts aufschreiben konnten, ging dieses Wissen mit den Scheiterhaufen letztlich Unter und Verloren.

Paracelsus lernte von den Heilern und dem "fahrenden Volk" und bezeichnete dieses als "Urwissen" und "wertvollstes Wissen" überhaupt, von ihm haben wir u.a. die Spagyrik geerbt.

Alles was wir an Heilung erfahren, geht nur mit Wissen und dem Einverständnis, also der Zustimmung der geistigen Welt, einher. Ohne diesen „Kontakt“ produzieren wir nur Zufälle.

Viele "Therapien" und "Behandlungen" wie z.B. Kräuterheilkunde, Diäten, Massagen, Wickel, Schwitzkuren, Einrenkungen, Gesprächstherapie uvm. haben ihren Ursprung im Schamanismus.

Auch die gerade modernen "Rückführungen" oder "Familienaufstellungen" gehören seit jeher zu den schamanischen Praktiken, wobei diese bei den Schamanen, wie so viele Dinge, in ein Gesamtkonzept eingebunden sind.

Bemerkenswert ist es, dass die "Kerntechniken" der Schamanen, auch heute noch weltweit die Gleiche ist, obwohl sie teilweise über Kontinente getrennt sind. Was zeigt wie einheitlich doch dass Universum in seinem Ursprung ist. Es sind aus der Sicht des Schamanen die gleichen selbstverständlichen Abläufe, wie Sonnenaufgang und Sonnenuntergang den Tag Beginnen bzw. Enden lassen.

Was ebenfalls noch Bemerkenswert ist, ist das der sogenannte "Neoschamanismus", der ja auf jahrzehntelange Forschung beruht, nahezu die gleichen Erfolge aufweisen kann, wie der ursprüngliche Schamanismus. Es ist die Rückbesinnung auf unseren Ursprung und wohl möglich der einzige Weg der uns noch bleibt. Schamanismus passt wunderbar in unsere moderne Welt und richtet sich nicht gegen irgendeine Religion oder sonstige Gesinnung. Aber er wirkt unserer selbstzerstörerischen Wut entgegen.  Der heutige Schamane versucht die alte Einheit zwischen Natur, Tiere, Pflanzen, Kosmos, das "vom Menschen gebrochene Bündnis" , wieder herzustellen. Ihre aus "Trancezuständen" gewonnenen Botschaften und Visionen sollten uns leiten und mahnen. Ihre Botschaft ist einfach:  

Mensch Du hast vergessen wie man zuhört.